über uns

Der TSV Beiersdorf wurde am 6.12.95 gegründet.

 Die Idee dazu kam aus einer Abspaltung von einem anderen Tierschutzverein, da für die Mitglieder des TSV Beiersdorf das Wohl der Tiere an erster Stelle steht und danach erst die Bedürfnisse des Menschen. Hier wird der Tierschutz noch als das verstanden und praktiziert, als was er auch gemeint ist, nämlich zum Wohl der Tiere.  Der Streichelzoo Oppach wurde im April 96 eröffnet. Die Mitglieder des TSV bauten die Unterkünfte für die Tiere selbst mit Spenden an Holz und Baumaterialien aus der Bevölkerung.

Teilweise wurden die Gebäude von den Mitgliedern bei den Spendern abgebaut und im Streichelzoo wieder aufgebaut. Es ist zwar ein Streichelzoo, hat aber Tierheimcharakter, denn es werden hier ausgesetzte und gefundene Tiere betreut, die von Tierfreunden hier abgegeben wurden und werden.

Größenänderung Anlage1
15Jahre TH Oppach

Der TSV besteht aus 21 erwachsenen Mitgliedern und 9 Kindern. Davon sind Frau Giseltraud Kretschmer und Herr Klaus Albrecht ständige Mitarbeiter im Streichelzoo, die teilweise bis zu 14 Stunden am Tag arbeiten. Da das Geld für ein oder zwei richtige Arbeitskräfte fehlt, arbeitet der TSV auch mit dem Sozialamt zusammen, um von da Teilzeitarbeitskräfte vermittelt zu bekommen. Zu denen gehören Frau Sabine König, welche inzwischen leider nur noch aus der Ferne helfen kann und Herr Michael Müller. Die Mitgliedsbeiträge des Vereins betragen monatlich bei Kindern 75 Cent und bei den Erwachsenen 2,50 Euro, allerdings sind diese "Summen" nur ein Tropfen auf dem heißen Stein.

In der Zwischenzeit hat sich einiges bei uns verändert. Der TSV hat jetzt 5 Arbeitskräfte vom A-Amt bekommen. Hoffentlich läuft dieses Programm noch recht lange, denn Klaus und Giseltraud sind gesundheitlich nicht mehr ganz in Ordnung und können jede Menge Hilfe gebrauchen. Unser Schatzmeister (Michael Müller) und unsere 2. Vorsitzende (Gabriela Grützmacher) unterstützen den Verein auch tatkräftig, denn wir haben jetzt auch noch 2 Arbeitsgemeinschaften in der Oppacher und Beiersdorfer-Schule ins leben gerufen. Ebenso im *Seniorenhäusel* in Lawalde. Auf diesem Wege versuchen wir Senioren und Kindern den Tier-, Natur- und Umweltschutz näher zu bringen.

Größenänderung unsere Tierschutzkinder beim Ausflug in Neukirch
Größenänderung zoo6_0001

Leider ist das weitere Überleben unseres Streichelzoos durchaus nicht gewährleistet, denn Mangels finanzieller Mittel ist es fast unmöglich für die Betreiber, den Tieren auch weiterhin eine Heimat und ein Obdach zu geben.
Wenn man die Menschen auf mögliche Spenden anspricht, dann verweisen sie zumeist auf die überall aufgestellten Futterboxen, in welche von mitleidigen Bürgern immer wieder Futtermittel für unsere und andere Tiere gespendet werden. Leider sind aber die meisten Futterboxen nicht von uns aufgestellt worden, sondern von anderen Tierheimen. Außerdem vergessen alle diese Menschen, daß es nicht alleine mit dem Futter getan ist, sondern daß unsere Tiere auch zum Tierarzt müssen und der Geld haben möchte und daß die ganze Anlage nicht ohne Strom und Wasser existieren kann. Der Strom alleine kostet jährlich ca. 3000 Euro und einen richtigen Wasseranschluß gibt es gar nicht, sondern das für die Tiere benötigte Trinkwasser wird in Kanistern herangeschafft. DIE Vereinsmitglieder steuern schon jede Menge Geld aus ihren eigenen bescheidenen Mitteln zu, allerdings sind ihre Möglichkeiten auch begrenzt und es ist fraglich, ob die Anlage den Winter überstehen wird, wenn sich nicht bald andere Wege finden.

Wenn jeder, der dies liest nur einen Euro spenden würde, oder auch 2, dann würde sicherlich eine Summe zusammenkommen, die über die ärgsten Engpässe hinweghelfen kann. Es geht schließlich nicht um das Anhäufen von Reichtümern, sondern um die Existenz heimatloser Tiere, die sich alle nach einem liebevollen Zuhause sehnen. Und sind Sie doch mal alle ehrlich: Kann man nicht einen Euro jeden Monat entbehren und sie für die armen Tiere spenden?? Tut das denn so Weh ??                
Ich hoffe sehr, daß ich einige von Ihnen mit meinem Appell ansprechen konnte und Sie uns helfen, weiterhin für die Tiere da zu sein.

Im Laufe der letzten Monate ist sehr viel gebaut und restauriert worden. Das verdanken wir vieler ehrenamtlicher Mitarbeiter und vier Harz 4 Empfängern

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