aus der Presse

Artikel in den Amtsblättern Oppach, Sohland und Beiersdorf vom Februar 2011

Liebe Tierfreunde
Der Januar ist nun auch vorüber, und wir gehen dem Frühling in kleinen Schritten entgegen. Hoffentlich kommt nicht noch einmal so ein Schneechaos mit hohen Minustemperaturen auf uns zu. Auch diesen Monat ein großes Dankeschön an alle Tierfreunde, die uns mit einer Geld- oder Sachspende bedacht haben. In den letzten Monaten hatten wir sehr viel Stress und Ärger (nicht nur wegen der Beseitigung der Flutschäden). In der nächsten Zeit wird es wohl so sein, dass wir auf die Spenden lieber Tierfreunde angewiesen sind, da unser Landestierschutzverband und der Deutsche Tierschutzbund Bonn (wo wir Beitragszahlende Mitglieder sind) uns nicht mehr des öfteren unterstützen wird. Nach der Flut wurden uns von dort Bedingungen gestellt, die wir nicht erfüllen können und auch nicht wollen, denn es spricht unseren Vorstellungen entgegen. Bei Gründung unseres Vereins vor 15 Jahren, haben wir uns auf die * Fahne * geschrieben, das Tier dem Menschen wieder etwas näher zu bringen. Bei der Umstrukturierung unseres Streichelzoos müssten wir auf die Öffnungszeiten verzichten, Besucher (nur bei Beabsichtigung ein Tier zu erwerben) müssten sich telefonisch anmelden, keine Besuche von Kindern (Kinder haben in einem Tierheim nichts zu suchen). Abschaffung aller Tiere außer Hunde und Katzen. Unsere schönen Tierunterkünfte müssten abgerissen werden, um Hundezwinger zu bauen, usw. es sind noch einige andere Punkte. Es gibt halt Menschen, die der Meinung, sind Kinder und Senioren müssten von ihren zuständigen Instutionen betreut werden. Da wir aber mit diesen Veränderungen nicht einverstanden sind, müssen wir auf Zuschüsse verzichten. Unser Zoo liegt im Innenbereich von Oppach, daher ist ein Auffanglager für Hunde nicht gestattet. Stellen Sie sich bitte vor, nachts kommt der Zoll und bringt Fundhunde !!
Deshalb möchten wir in der Betreung der Tiere in der gewohnten Art fortfahren, denn Ordnung und Fütterung allein ist unserer Meinung nach nicht ausreichend, weil die Liebe zum Tier fehlt.
Deshalb bleiben Sie unseren Tieren auch weiterhin gewogen, denn mit Ihrer Hilfe ist es uns 15 Jahre gelungen, alles was in unserer Macht steht für die Tiere zu tun.
Der viele Schnee hat wieder erheblichen Schaden angerichtet. Einge Dächer sind defekt und müssen repariert werden. Unsere Küchenmöbel haben daher Schaden genommen.
Heu und Stroh wird noch benötigt, ebenso Hobelspäne, denn Katzenstreu für 38 Katzen ist erheblich mit Kosten verbunden.

Dank an Sie alle. Ihr Oppacher Streichelzoo und G. Kretschmer- Meckbach


Artikel in den Amtsblättern Oppach, Sohland und Beiersdorf vom März 2011

Liebe Tierfreunde
Ein liebes Danke an alle Tierfreunde, die auch im März unsere unschuldig in Not geratenen Tiere nicht vergessen haben. Es ist schön, dass das Wetter langsam besser wird und wir nicht mehr soviel Strom verbrauchen müssen. Wie sie ja aus unserem Artikel erfahren haben sind wir ja auf uns selbst angewiesen. Deshalb freuen wir uns über jede Spende aus der Bevölkerung von tierlieben Menschen. Die Futterspende für Katzen ist eine große Hilfe für uns. Wir haben aber noch 16 andere Tierarten, die auch ihre Futtermittel benötigen. Die größten Kosten fallen ja auf anderem Gebiet an. Zum Beispiel Energie, Tierarzt, Versicherungen, Instandsetzungskosten usw. Bleiben sie uns auch weiterhin gewogen, denn niemand ist so dankbar wie ein Tier. Am Ostersonntag veranstalten wir wieder unser traditionelles Ostereiersuchen, Beginn ist um 13 Uhr. Die Besucherkinder können gemeinsam mit dem Osterhasen auf Suche nach kleinen Geschenken gehen. Hoffen wir, dass das Wetter auch mitspielt. Über einen Besuch freuen sich unsere Tiere und die Mitarbeiter des Vereins. Ein kleiner Nachsatz, um Missverständnisse aus der Welt zu räumen.
Fundkatzen werden nur im Notfall von uns abgeholt. Zum Beispiel: Wenn Bürger uns anrufen, das schon längere Zeit eine fremde Katze sich in ihrem Umfeld aufhält. Denn Katzen kosten uns viel Geld. Jeder Halter von Katzen weiß, was eine Katze jährlich kostet.

Liebe Tierfreunde, der TSV - Streichelzoo Oppach wünscht ihnen allen ein schönes und geruhsames Osterfest. Bleiben Sie gesund und besuchen uns einmal, vielleicht zu Ostern.

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Herzlichst Ihr Oppacher - Streichelzoo  und G. Kretschmer - Meckbach


Pressemeldung
24.09.2010

TS Bund

.Demo vor dem Bundesrat: „Rettet die Tierheime!“
Die Lage der Tierheime wird immer bedrohlicher. Mit einer Demo, an
der rund 500 Vertreter des praktischen Tierschutzes heute
teilgenommen haben, appelliert der Deutsche Tierschutzbund an die
Kommunen, die Länder und auch den Bund, die Tierheime stärker zu
unterstützen. Ziel der Tierschützer ist eine bundesweit einheitliche
Rahmenregelung für die Fundtierkostenerstattung, um die Lage der
Tierheime dauerhaft zu stabilisieren. Zudem ist ein Finanztopf für
dringend erforderliche Sofortinvestitionen nötig. Jährlich werden in
den Tierheimen 300.000 Tiere versorgt. Der aktuelle Bestand beläuft
sich auf 90.000 Tiere.

„Tierheime sind Tierschutzeinrichtungen. Aber da, wo die Tierheime
öffentliche Aufgaben übertragen bekommen, wie beispielsweise die
Fundtierbetreuung, muss die öffentliche Hand dafür auch kostendeckende
Zuschüsse zahlen“, stellt Wolfgang Apel, Präsident des Deutschen
Tierschutzbundes, klar und fügt an: „Wenn die Kommunen nicht bald
handeln und die Länder und auch der Bund aktiv helfen, dann kann ich
unseren Mitgliedsvereinen nur raten, die Fundtierbetreuung nicht mehr zu
übernehmen und sich auf die anderen Tierschutzaufgaben zu konzentrieren.

Die Lage vieler Tierheime ist existenzbedrohend. Die Folgen der Finanz- und
Wirtschaftskrise, aber auch der Gesetzgebung, wie z. B. die
Hundeverordnungen der Länder, schlagen sich im praktischen Tierschutz
negativ nieder. Immer mehr Tiere – vor allem alte und kranke – werden aus
finanziellen Gründen abgegeben, die Vermittlungsdauer steigt an. Damit
einhergehend sind u. a. der Ausbau von Zwingern, aber auch andere
bauliche Maßnahmen notwendig. Da die Gesetzgebung z. B. die Haltung
von exotischen Tieren in Privathaushalten zulässt, werden auch immer
mehr dieser Tiere abgegeben. Die Betreuung ist kostenintensiv. „Das sind
nur ein paar Beispiele, wo die Folgen staatlichen Handelns auf den
karitativen Tierschutz abgeschoben werden, aber die Verantwortlichen auf
kommunaler, Länder- und Bundes-Ebene dafür keinerlei zusätzliche
Hilfestellung bieten“, erläutert Apel.

Die Demonstration wurde auch durch Grußworte von Kurt Beck,
Ministerpräsident des Landes Rheinland-Pfalz (SPD), Margit Conrad,
Umweltministerin des Landes Rheinland-Pfalz (SPD), Johannes Remmel,
Umweltminister des Landes NRW (Bündnis 90 / Die Grünen), Dr. Christel
Happach-Kasan MdB, FDP-Bundestagsfraktion, Stefan Liebich MdB,
Bundestagsfraktion Die Linke, Undine Kurth MdB, Bündnis 90/ Die
Grünen-Bundestagsfraktion begleitet.

Pressestelle
Baumschulallee 15
53115 Bonn
Tel: 0228/60496-24
Fax: 0228/60496-41
 

E-Mail:
presse@tierschutzbund.de
Internet:
www.tierschutzbund.de
 

Sparkasse KölnBonn
BLZ 370 501 98
Konto Nr. 40 444
Gemeinnützigkeit
anerkannt

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Hinweis an Redaktionen: mehr Informationen unter www.rettet-die-tierheime.de

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