Aktuelles

 

Liebe Tierfreunde

Das Jahr 2011 geht langsam zu Ende, doch ohne große positive Ergebnisse. Wir haben wie jedes Jahr Bilanz gezogen, um festzustellen, wie viel Preiserhöhungen es gegeben hat, wir haben von 2000 - jetzt in den wichtigsten Bereichen eine Erhöhung von 30% -80%, Stromkosten, Tierarztkosten, Medikamente, Mobilkosten, Benzin, Futtermittel, Versicherungen usw. Die Anzahl der uns anvertrauten Tiere hat sich kaum verändert. Leider sind sehr viele Tiere, vor allem Katzen, sehr krank zu uns gekommen. Die Spendenbereitschaft stagniert, da einige Spender durch Krankheit oder Altersheim nicht mehr in der Lage sind uns zu helfen. Wir fragen uns, wie das weitergehen soll, denn vom Staat ist keine Hilfe zu erwarten, selbst unser Verband, lässt uns seit der Flutkatastrophe hängen. In der Hoffnung, das es 2012 besser wird, denn die Hoffnung stirbt zuletzt-verbleiben wir mit herzlichen Grüßen Ihr Streichelzoo.
Unser großer Dank gilt allen Tierfreunden für ihre Treue und Hilfsbereitschaft, bleiben Sie gesund und kommen gut ins neue Jahr. Vor 2 Tagen haben wir eine große Futterlieferung von "Tiere in Not" bekommen, wofür wir uns ebenfalls bei allen bedanken wollen, die sich mit einer Geldspende daran beteiligt haben.
Ihnen allen ein friedliches und gesegnetes Weihnachtsfest und ein glückliches Jahr 2012.

Ihr Tierheim Oppach und G. Kretschmer-Meckbach

 


Am 7.8.2010  war der schwärzeste Tag des TSV Beiersdorf e.V. seiner Geschichte. Im Jahr unseres 15 jährigen Bestehens hat das Unwetter voll zugeschlagen. Den ganzen Tag hat es sehr stark geregnet .Unsere Kollegen mussten sich schon mehrmals umziehen, so durchnässt waren sie. Unserer Mitarbeiter sind gegen 14 Uhr nach ihrer Schicht nach Haus gegangen. Als sie gegen 16 Uhr 30 zurück in die Anlage wollten war ganz Oppach überschwemmt. Erst gegen 18 Uhr ist es ihnen gelungen auf Umwegen übern Berg in den Zoo zu gelangen .In der Zwischenzeit (ca. 16 Uhr 35 )ist der Gondelteich übergelaufen. Es kamen hohe Wellen, mit einer hohen Geschwindigkeit, die im Handumdrehen den Streichelzoo in einen großen See verwandelten. Der Druck des Wassers war sehr stark und hat nicht nur unseren Kollegen (der sich am Zaun festhalten konnte) fast umgerissen, sondern viele  Tierbuchten überschwemmt  und einige Kaninchen und Meerschweinchen durch die Wucht des Wassers regelrecht erdrückt.

Hochwasser02

Unsere beiden großen Katzenhäuser wurden unterspült und an jedem ca 1m Boden weggerissen. Darunter ist jetzt ein ausgespültes Loch  von 3m Länge, 2,5m Breite und fast 3 m Tiefe. Die Katzen haben ja glücklicherweise eine Katzenklappe und konnten so unbeschadet das Weite suchen. Kratzbäume und Körbe waren leider alle durchgeweicht Eine Katze wurde dann aus einem Nebenraum herausgeangelt, hatte wohl Angst selbst herauszukommen. Fretchen, Marder, Streifenhörnchen usw. konnten gerettet werden, da die meisten einen hohen Käfig haben. Die Hunde und Katzen wurden von unserem Kollegen in Sicherheit gebracht. Es betrübt uns sehr, das wir nicht alle Tiere retten konnten, die Flut kam zu schnell und mit großer Wucht. Es ist ja keine Warnung erfolgt, so konnten wir froh sein, das immer ein Mitarbeiter Vorort ist. 2-3 Wochen wird es wohl dauern, bis der ganze Schaden behoben ist. Baumaterial und Geld wird natürlich benötigt, um alles wieder ins Lot zu bringen.

Unser Dank gilt im Besonderen der Familie Lehman aus Oppach -am alten Graben, für ihre Hilfe und Unterstützung. Sie haben einige Tiere von uns in ihrer Obhut, bis bei uns alles hergerichtet ist.

Dank auch dem Landestierschutzverband Sachsen und dem Tierheim Görlitz, die auch einige Tiere vorübergehend bei sich aufgenommen haben.

noch Stunden nach der Flut war die Lage ziemlich angespannt

Hochwasser01

Liebe Tierfreunde

leider ist es mit den 3 Wochen Instandsetzungsarbeiten nicht getan, denn der Schaden ist größer als wir gedacht haben. Wir machen auch viel Neues, alles zur Sicherheit, vorbeugend für hoffentlich nicht mehr auftretendes Hochwasser. Oder im Winter durch zu viel Schnee.

Es ist wirklich unverständlich, das es für Bürger, die Wasserschaden hatten wenig Hilfe bekommen. Für uns ist keine Hilfe angesagt. Die Gelder, die den Kommunen ausgereicht werden, sind nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Der Staat braucht ja das Geld für die Bänker und die Soldaten im Ausland. Da fallen mir auch noch einige Sportler ein. Wir haben früher Sport  gemacht, aus Spaß an der Freude.

Einsatzkräfte der Feuerwehr Oppach im Einsatz

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